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Steuernews

Wer hat Weihnachtsgeld bekommen?

Das Ergebnis einer online-Befragung zeigt, dass 55 Prozent der Deutschen Weihnachtsgeld erhalten, das meistens mit dem Novembergehalt ausbezahlt wird. Unter den verschiedenen Beschäftigungsgruppen ist dies allerdings unterschiedlich verteilt. Den größten Unterschied weisen die Tarifgebiete der Unternehmen auf: während 74 Prozent der Beschäftigten in Unternehmen mit Tarifvertrag Weihnachtsgeld erhalten, sind dies bei anderen Betrieben nur 44 Prozent. Große Unterschiede gibt es außerdem bei West/Ost mit 57 bzw. 43 Prozent Verteilung. Frauen erhalten seltener Weihnachtsgeld als Männer und große Unterschiede trifft man auch bei unbefristeten oder befristeten Arbeitsverträgen an. Berechnet wird das Weihnachtsgeld meistens als fester Prozentsatz vom Monatseinkommen, je nach Branche erreicht der Prozentsatz zwischen ca. 40 Prozent bis hundert Prozent.

Veröffentlicht am: 15. Januar 2018

Vorsteuern aus Briefkastenrechnungen

Der EUGH hat eine wichtige Entscheidung für die Praxis der Rechnungsstellung getroffen. Es ging um die Frage, welche Rechnungsanschrift tatsächlich auf den Rechnungen stehen muss, damit der Vorsteuerabzug möglich wird. Die Finanzverwaltung erkannte den Vorsteuerabzug nicht an, da das Unternehmen unter der angegebenen Rechnungsanschrift keinen Sitz hatte und damit von einer Scheinfirma auszugehen sei. Für die Ausübung des Rechts auf Vorsteuerabzug ist es nach dem EuGH nicht entscheidend, dass die wirtschaftlichen Tätigkeiten des leistenden Unternehmers unter der Anschrift ausgeübt werden, die in der von ihm ausgestellten Rechnung angegeben ist. Die Rechnungsanschrift erfordert damit nicht, dass dort geschäftliche Tätigkeiten stattfinden.

Veröffentlicht am: 15. Januar 2018

Versicherungsverträge als Sachbezug?

Nach der Entscheidung des FG Mecklenburg-Vorpommern sind Zuschüsse des Arbeitgebers zu Versicherungsbeiträgen wie eine Krankentagegeldversicherung oder private Pflegezusatzversicherung als steuerfreie Sachbezüge denkbar. Dies entspricht nicht der Auffassung der Finanzverwaltung. Derartige Zuschüsse stellen Barlohn dar und die 44-Euro-Freigrenze kommt nicht zur Anwendung. Nun ist das Verfahren beim BFH anhängig (Az VI R 16/17).

Veröffentlicht am: 08. Januar 2018

Investitionsabzugsbetrag

Bei der Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich ist der Anspruch auf Investitionszulage bei der Bestimmung der Betriebsgröße gem. § 7 g Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 a EStG als Voraussetzung eines Investitionsabzugsbetrages zu berücksichtigen. Somit erhöht die Investitionszulage die Betriebsgröße bei der Gewinnermittlung mittels Bilanzierung (BFH Urteil vom 03.08.2017, IV R 12/14).

Veröffentlicht am: 08. Januar 2018

Rentenversicherungsbeiträge sinken

Die Bundesregierung gibt in einer Pressemitteilung bekannt, dass der Rentenversicherungsbeitrag ab 2018 sinken wird. Es wurde beschlossen, ab 2018 den Beitrag mit 18,6 Prozent festzulegen, statt bisher 18,7 Prozent. In der knappschaftlichen Rentenversicherung sinkt der Beitrag ebenfalls ab 2018 von bisher 24,8 auf 24,7 Prozent.

Veröffentlicht am: 02. Januar 2018

Mehrwertsteuer: e-Commerce

Der europäische Rat hat sich mit dem Paket zur Mehrwertsteuer im elektronischen Geschäftsverkehr beschäftigt. Verhandelt werden auf Expertenebene vor allem technische Aspekte und die Ausweitung des Geltungsbereiches auf Plattformen, Marktplätze und Portale. Diese elektronischen Schnittstellen sollen künftig für das Einziehen der Mehrwertsteuer haftbar gemacht werden.
Ein wirksames und effizientes faires Steuersystem soll so an die digitale Entwicklung angepasst werden.

Veröffentlicht am: 02. Januar 2018

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