Steuerbetrug in Höhe von sage und schreibe 300 Mio. Euro geht in Nordrhein-Westfalen auf das Konto von Influencern, die offensichtlich hohen Aufwand betreiben, um den Fiskus regelmäßig zu umgehen. Seit Januar sind Social-Media-Plattformen im Visier der Steuerfahnder aus Nordrhein-Westfalen. Im Fokus stehen dabei keine kleinen Gelegenheits-Persuader, sondern Influencer mit einem hohen Umsatz, die eine hohe kriminelle Energie aufweisen. Oftmals fehlt ihnen sogar eine Steuernummer. Eine gängige Masche ist dabei der Einsatz von 24-Stunden-Storys, die nachträglich schwer ermittelbar sind. So sind bereits rund 200 Strafverfahren eröffnet, dabei ist Steuerhinterziehung kein Kavaliersdelikt. Influencer, die den technischen Wandel mit neuen Möglichkeiten für Steuerstraftaten nutzen, gibt es nicht nur in Nordrhein-Westfalen. Das Problem betrifft auch andere Bundesländer.
Influencer und Steuerhinterziehung